FV Bürgeln 1919 e.V
Willkommen !

Unser Verein - FV 1919 Bürgeln 

Wir sind ein Fußballverein aus der Gemeinde Cölbe, welcher in der Kreisliga-B mit Spielern aus Bürgeln und der näheren Umgebung eine ordentliche Rolle spielen will.


Wir wollen dieses Jahr durch mehr Transparenz in der sportlichen Außendarstellung, sowie im wirtschaftlichen Bereich wachsen und verfolgen dafür gemeinsam innovative Ideen.


Wichtig ist uns die Gemeinschaft und der Spaß am Fußball. Wir sind immer bestrebt die Kameradschaft und die Freundschaft im Verein zu pflegen. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der 3. Halbzeit oder bei anderen Events vom FV Bürgeln!


Jeder ist herzlich Willkommen bei der FVB Familie!


Zeitungsbericht vom 29.06.2022 aus der Oberhessischen Presse:

Link zum Online-Artikel: 

https://m.op-marburg.de/Sport/Lokalsport/Lokalsport/Beim-FV-Buergeln-soll-sich-etwas-bewegen

Das Problem mit dem Image

Der neue Vereinschef Andreas Binnefeld will beim FV Bürgeln einiges verändern
BÜRGELN. Zu behaupten, das Image des FV Bürgeln wäre vor acht, neun Jahren "nicht das Beste" gewesen, wäre untertrieben. Tatsächlich war es miserabel.

Die damals Verantwortlichen wollten unbedingt möglichst hoch hinaus, auf dem Platz stand eine Mannschaft aus Spielern, die größtenteils keinen Bezug zum Ort und zum Verein hatten.
"Manche haben noch immer dieses Bild des FV Bürgeln, der Spieler mit Geld gelockt hat, vor Augen, wenn sie an unseren Verein denken", sagt Andreas Binnefeld offen.
Dabei, das betont der neue Vorstandsvorsitzende, hat sich in den vergangenen Jahren vieles geändert. Und es soll sich noch mehr verändern.

Ende 2014, Anfang 2015 stand der Verein am Scheideweg. Die Mannschaft war zuvor aus der Wertung der Marburger Kreislige A geflogen.
Manche Spieler waren einfach nicht mehr zum Training und zu Spielen erschienen. Nachdem der FV zum dritten Mal nicht antreten konnte, war gemäß den Regeln Schluss.
Das Bedauern über das Ende des Teams, das nicht selten als "Söldnertruppe" bezeichnet wurde, war im Fußballkreis nicht sonderlich groß. Es hätte auch das Ende des Clubs sein können.
Kader ist in den vergangenen Jahren stets geschrumpft, doch es fand sich ein neues Vorstandsteam zusammen. Und es kamen Spieler, die für den FV aktiv sein wollten, im nächsten Jahr noch mehr. Binnefeld war einer von ihnen.
Er hatte in Cappel gekickt, dann einige Jahre pausiert. Ein Arbeitskollege und sein Bruder brachten den Marburger schließlich nach Bürgeln, als Mittdreißiger fing er noch einmal an.

Zwischenzeitlich bestand der Kader aus mehr als 30 Spielern, stellte der FV gar eine Reserve.
"Leider" sagt Binnefeld, "wurde versäumt, darauf aufzubauen", erklärt: "In einem Jahr gingen fünf Leute, es kam aber nur ein neuer. Im nächsten Jahr war es wieder so. Es hat sich niemand um die Spielerakquise gekümmert."
Das will er nun übernehmen. Nicht nur, aber vor allem deshalb hat er sich vor wenigen Wochen zur Wahl gestellt. Er will mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern im Verein, zu dem er in den vergangenen Jahren eine große emotionale Bindung aufgebaut hat, "wirklich etwas bewegen".

Aktuell, berichtet der 41-Jährige, bestünde der Stammkader aus 18 Spielern, die überwiegend in Bürgeln zu Hause sind. Die gute Kameradschaft sei auch ein Verdienst von Trainer Patrick Schwick, selbst ehemals FV-Spieler.
Wer sich auskennt, weiß aber: 18 Leute, das ist für eine Mannschaft sehr knapp, großes Verletzungspech oder sonstige Ausfälle in größerer Zahl darf es im Saisonverlauf nicht geben.
Immerhin gibt es "noch drei, vier Leute als Reserve", wie es Binnefeld formuliert. Er selbst gehört dazu, hilft aus, wenn es nötig ist.

Es soll künftig nur noch selten, am Besten gar nicht mehr nötig sein. Als "gutes Zeichen" sieht er es, dass es in diesem Sommer wohl keine Abgänge gibt. Zwei Zugänge stehen fest: Die Nachwuchsspieler Timothy Heidkamp und Lennart Weber sind selbst Bürgelner, kommen nun zum FV.
Gern würde Binnefeld das Team schon im Sommer weiter verstärken; er weiß, die Zeit wird knapp. Und immer wieder sei das schlechte Image Thema, obwohl die Ursachen dafür viele Jahre zurückliegen.
"Vielleicht kommt der ein oder andere vereinslose Spieler in den nächsten Monaten noch zu uns", hofft der neue Vereinschef.

Als Sportler sei er "immer ambitioniert", wollte "etwas erreichen", sagt Binnefeld, würde sich freuen, wenn in Bürgeln mittelfristig wieder etwas höherklassig gespielt wird - aber nicht um jeden Preis.
Wichtiger sei, dass im Ort Fußball überhaupt gespielt wird, dass sich niemand Sorgen um den Fortbestand des Vereins machen muss. Dafür, ist er überzeugt, müssen auch die Außendarstellung, etwa im Internet und die Infrastruktur verbessert werden; kleinere Bauarbeiten am Platz sind geplant, der Rasen soll besser gepflegt werden.
Schnuppertraining für Kinder im Bambini-Alter geplant
Und dann gibt es noch ein Thema, das Binnefeld am Herzen liegt: Der FV Bürgeln soll wieder eigene Jugendspieler haben, das ist derzeit nicht der Fall. Losgehen soll es ganz unten: Für Kinder im Bambini-Alter soll schon bald ein Schnuppertraining angeboten werden.

"Vielleicht entsteht daraus ein erstes Team", hofft der Vorstandvorsitzende. Als Trainer stünden vier Spieler aus der Seniorenmannschaft bereit. "Sie haben von sich aus gesagt, dass sie das gern machen würden", erzählt Binnefeld, sieht darin eine "tolle Sache".